Design ohne Ergonomie

Wir bei HAIN werden immer wieder gefragt, wie man denn eigentlich ergonomische Büromöbel erkennt. „Ist Design automatisch Ergonomie?“ Nein, leider nicht, diese Gleichung funktioniert fast nie. „Design“ gefällt zwar den Augen, sieht dann aber meistens besser aus, als es  für den Rücken funktioniert. Ein  aktuelles Beispiel für unsere Prämisse ist der Büro-Entwurf des britischen Designers Studio Hardie.

Stolz heißt es in der Pressemitteilung zum „weltweit ersten mobilen Büro“ in einem  Kompakt-Van  (siehe Foto): „Ein ausklappbarer Schreibtisch ist ebenso an Bord wie WLAN, ein Touchscreen-Computer sowie eine Ladestation für Smartphones, die im rollenden Büro nicht nur das klassische Telefon ersetzen, sondern mit denen auch die LED-Beleuchtung geregelt werden kann. Zum Serienumfang gehören außerdem ein Bluetooth-Audiosystem und ein Mini-Kühlschrank. Nicht fehlen darf natürlich die Kaffeemaschine, die das flüssige Gold in Barista-Qualität liefert.“

Wir sagen dazu: Der Kaffee ist bestimmt gut. Was den Hipster angeht, der auf seinem fest fixierten Bürostuhl eingekeilt zwischen Klapprad, Kaffeemaschine und Flatscreen an einem Tischchen sitzend auf seinen Bandscheibenvorfall wartet, wollen wir warnen. Das einzig Positive: Ein Kollege, könnte ihn sofort ins Krankenhaus fahren.

Sieht so das Büro der Zukunft aus? Wir glauben nicht. Wir beraten Sie aber gerne zu richtiger Ergonomie und Dokumentenmanagement (DMS) vom Feinsten. Und Design kommt auch nicht zu kurz.

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