Gebt unseren Schulleiterinnen und Schulleitern schöne, neue Büros!

Die Schulzeit. Wer erinnert sich nicht? Bunte Zuckertüte, der tägliche Schulkakao, Kreidestaub in der Luft. Und in der Großen Pause raus auf den Schulhof: vorbei am Hausmeister, der „Nicht so rennen!“ rief,  vorbei am Lehrerzimmer. Hier verlangsamten wir unser Tempo auf Zeitlupe und lauschten, schauten, wenn sich die Tür öffnete, neugierig hinein.

Seltsam: Der sonst so ernsthaften Lehrer scherzten, rauchten, bissen in ihre Schulbrote, verteilten lächelnd selbstgemachten Kuchen. Dieses Lehrerzimmer – so  geheimnisvoll! Aber ein verbotener Ort, der Rückzugsort und Kraftquelle des Lehrkörpers vom nervenaufreibenden Schulalltag.

Nur ein Raum, der noch geheimnisvoller war: das Büro des Schulleiters. Wer hineingerufen wurde, hatte meistens was ausgefressen. Wir nahmen uns die Kritik (so manches Mal) zu Herzen und schauten neugierig auf die Büroeinrichtung: ein alt-ehrwürdiger Schreibtisch mit Schnitzwerk. Im Regal: der Große Brockhaus. An der Wand: die Stundenplanung und Lehrereinteilung für alle Klassen. Und auf dem Schreibtisch: ein Telefon mit leuchtenden Lämpchen!

Im Laufe der vergangenen Jahre und Jahrzehnte hat sich viel getan. Der Spagat der Schulleiterinnen und Schulleiter zwischen eigenen Unterrichtsstunden, administrativen Anforderungen und gewünschter Richtlinien-Kompetenz ist riesig geworden, fast übermenschlich, möchte man sagen.

In Stellenausschreibungen liest sich das so: „… daher suchen wir eine engagierte, authentische, offene und kreative Persönlichkeit … die pädagogisch, kommunikativ und fachlich außergewöhnlich qualifiziert ist … deren Berufsethos vom humanistischen Menschenbild geprägt ist … die Schule als Lern- und Lebenswelt für Schülerinnen und Schüler versteht, in der diese in Freiheit zu selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeiten gebildet und erzogen werden.“

Der Fantasie des Forderungskataloges sind kaum Grenzen gesetzt. Selten finden die Bewerber in Stellenausschreibungen jedoch etwas über ihr „neues“ Büro. Das hat seinen Grund. Die Büroeinrichtung der Vorgänger erfüllt meistens ihren Zweck und strahlt Solidität aus. Mehr aber auch nicht. Schnell entsteht der Wunsch nach einer neuen, individuell gestalteten Büroeinrichtung.

Welche Vorstellungen haben Schulleiterinnen und Schulleiter von einem neuen, maßgeschneiderten Schulleiterbüro? Es sollte funktional sein, aber auch repräsentativ, ästhetisch ansprechend und inspirierend.  Chefsessel? Nicht so wichtig. Ergonomie? Ja, bitte!

Wir von HAIN, können diese Forderungen nur unterstützen. Schließlich sind deutsche Schulleiter Spitzenkräfte des modernen Schulmanagements. Um eine Schule gut zu managen, brauchen sie ein Büro, das höchsten Anforderungen genügt. In der Folge steigen Tatkraft und Motivation. Das wiederum ist gut für unsere Kinder, letztlich für das ganze Bildungssystem.

Gebt unseren Schulleiterinnen und Schulleitern schöne, neue Büros!

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