Upgrade für das Homeoffice

Upgrade für das Homeoffice. HAIN® GmbH. Mehr Büro geht nicht.

 

Das Homeoffice ist zu einem festen Teil der Arbeitswelt geworden. Auch wenn viele Unternehmen zuletzt bestrebt waren, die Büropräsenz ihrer Mitarbeitenden wieder zu erhöhen, hat sich die Homeoffice-Quote 2025 branchenübergreifend bei knapp 25 Prozent etabliert. Durchschnittlich an rund 1,5 Tagen pro Woche erledigten die Beschäftigten ihre Aufgaben von zu Hause aus. Diese Zahlen decken sich in etwa mit denen aus den beiden, nicht mehr nennenswert durch Corona beeinflussten Vorjahren. Dabei verwundert es allerdings, dass viele, die in den eigenen vier Wänden arbeiten, immer noch überhaupt kein richtiges Büro oder auch nur einen festen Arbeitsbereich eingerichtet haben.

 

Überraschende Zahlen

Homeoffice ist ein großes Thema für allerlei Untersuchungen oder Umfragen. Eine Studie ging dabei letztes Jahr der Frage nach, wie die Heimarbeitsplätze in Deutschland konkret aussehen. Das Ergebnis:

  • 16 Prozent der Befragten nutzen einfach ihre Wohnzimmereinrichtung.
  • Sechs Prozent arbeiten vom Schlafzimmer aus und fünf Prozent in der Küche.

Insgesamt 31 Prozent gaben an, keinen festen Arbeitsplatz zu Hause zu haben. Mangelt es an Fläche? An Geld? Ist es einfach nur Bequemlichkeit? Dazu gibt die Studie leider keine nähere Auskunft, aber keiner dieser möglichen Gründe muss oder sollte eine Ausrede sein, um auf die Einrichtung eines richtigen heimischen Arbeitsplatzes zu verzichten. Wer stundenlang auf dem Bett oder einem Küchenstuhl mit gesenktem Kopf an einem Notebook arbeitet, tut seiner Gesundheit keinen Gefallen. Hier fehlt es praktisch an allem, was gesunde ergonomische Arbeitsplätze ausmacht. Das wirkt sich bald auf Körper und ebenso die Produktivität negativ aus. Außerdem: Schon in den Räumen Ihres Arbeitgebers kann Bewegungsmangel im Büro schnell zu einem Problem werden. Zu Hause sind die Wege kürzer und sie bewegen sich im Homeoffice regelmäßig noch weniger, selbst wenn Sie zwischendurch ein paar private Dinge erledigen.

 

Lösungen und Förderungen für ein echtes Homeoffice

In unserem umfangreichen Angebot an Büroeinrichtung finden Sie zahlreiche Lösungen und Büromöbel für ein Homeoffice – auch platzsparende für kleine Räume. Außerdem zeigen wir Ihnen günstige Büromöbel, denn eine hochwertige Büroausstattung muss nicht automatisch viel kosten. Bei den Kosten können Sie dann außerdem Unterstützung bekommen.

Allen Arbeitnehmenden, die zu Hause arbeiten, steht in jedem Fall eine steuerliche Förderung durch die Homeoffice-Pauschale zu.

  • Die Homeoffice-Pauschale mindert Ihr zu versteuerndes Einkommen um sechs Euro pro Tag, an dem Sie überwiegend (das heißt mehr als die Hälfte der täglichen Arbeitszeit) daheim tätig sind.
  • Die Pauschale lässt sich für bis zu 210 Tage Heimarbeit ansetzen und erreicht so maximal 1260 Euro p.a.
  • Sie erhalten diese Pauschale auch, wenn es ein steuerlich berücksichtigtes häusliches Arbeitszimmer gibt. Diese Anerkennung ist jedoch seit gesetzlicher Änderungen 2023 äußerst selten geworden, weil dafür das Arbeitszimmer nun der Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit sein muss. Bei ein oder zwei Homeoffice-Tagen pro Woche ist das nicht gegeben.

Weitere finanzielle Unterstützung können Sie unter Umständen von Ihrer Krankenkasse etwa für einen ergonomischen Bürostuhl erhalten, wenn Sie bereits gesundheitliche Probleme haben und Ihre Ärzte die Notwendigkeit gesundheitsfördernder Büromöbel bestätigen. Zuletzt gibt es dann noch Ihren Arbeitgeber.

Ein Homeoffice-Angebot steigert die Arbeitgeberattraktivität messbar. Bei manchen Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer stellen sich Unternehmen ohne diese Option direkt ins Abseits. Dabei könnten Arbeitgeber gleich doppelt punkten, wenn sie Homeoffice nicht nur anbieten, sondern gleich noch eines inklusive Computer oder Notebook & Co. einrichten. Für Arbeitnehmende sind solche Extraleistungen steuerfrei und Unternehmen können sie als Betriebsausgaben absetzen. Dafür gibt es sogar zinsgünstige Förderkredite von der KfW. Der Einrichtung gesunder, produktiver Homeoffice-Arbeitplätze steht dann nichts mehr im Weg und Couch- oder Küchentisch sind endlich wieder frei für das Private.

 

 

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Marco Hofmeister