Freundschaften im Büro: die Vorteile und die Nachteile

Freundschaften im Büro: die Vorteile und die Nachteile. HAIN® GmbH. Mehr Büro geht nicht.

 

Das Thema Freundschaft im Büro oder an anderen Arbeitsplätzen wird immer wieder diskutiert und auch unter den Angestellten gehen die Meinungen dazu auseinander. Für die einen machen Freundschaften zu Kolleginnen und Kollegen einen wesentlichen Faktor für die Zufriedenheit im Job aus. Andere sind da eher zurückhaltender.

 

Hilfreich für das Team oder nicht?

Die Arbeits- und Organisationspsychologie sieht klare Vorteile dieser Freundschaften für die Produktivität im Büro. Gegenseitige Unterstützung und Austausch schaffen ein Gemeinschaftsgefühl, welches einzelne in ihrer Leistung und Zufriedenheit stärkt. Genauso warnen die Expertinnen und Experten aber auch vor Risiken wie einer Cliquenbildung, bei der sich manche schnell ausgeschlossen fühlen können. Grundsätzlich haben alle Menschen als soziale Wesen ein Bedürfnis nach Freundschaften; allerdings nicht in jedem Umfeld und nicht in gleichem Maß. Bei kleineren Teams oder Abteilungen können derartig unterschiedliche Auffassungen leichter zu Problemen führen. In größeren Gruppen finden sich eher kompatible Menschen. Jedoch besteht hier dann das Risiko, dass sich einzelne Gruppen oder gleich zwei konträre Fraktionen herausbilden. Teambuilding-Maßnahmen, wie sie in modernen Arbeitsplatzkonzepten regelmäßig integriert werden, können helfen, diese Gräben zu überbrücken, sind aber keine Garanten für eine Gemeinschaft, die näher zusammenrückt.

 

Jüngere Generationen bewerten Freundschaften im Büro höher

Das Arbeitsbarometer 2025 zeigt aber, dass Unternehmen hier auch nicht unbedingt großartig nachhelfen müssen. Denn für über 80 Prozent der für das Barometer befragten Angestellten sind freundschaftliche Beziehungen im Büro und Gemeinschaftsgefühl am Arbeitsplatz ohnehin wesentliche Faktoren für die Zufriedenheit mit ihrer Arbeit und ihren Arbeitgebern. Entsprechend offen zeigen sie sich dann auch für die Anbahnung und Pflege kollegialer Freundschaften. Die nachwachsenden Generationen am Arbeitsmarkt gehen sogar noch einen Schritt weiter.

30 Prozent der Generation Z hat wegen des Fehlens freundschaftlichen Miteinanders sogar schon einen Job gekündigt, geben die Befragten an. Bei Älteren aus den Reihen der Babyboomer passierte das deutlich seltener. Nur rund zehn Prozent von ihnen schrieben wegen schlechten Miteinanders eine Kündigung als Konseqenz.

Arbeitgeber können von dieser Entwicklung oder Veränderung nur profitieren. Ein Unternehmen mit Mitarbeitenden, die sich wohlfühlen, hat letztlich die besseren Erfolgsaussichten als andere. Gerade in der neuen hybriden Arbeitswelt oder in schwierigen Situationen erweisen sich ein gutes Miteinander und ein starker Zusammenhalt als wichtige Pluspunkte für eine positive Unternehmenszukunft. Denken Sie in diesem Sinne bei der Büroplanung auch immer an geeignete Meeting Spaces als Teil eines Multispace-Büros, um das Miteinander an ihren Arbeitsplätzen zu stärken.

 

 

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Marco Hofmeister