
Nachhaltigkeit ist für Gude Drucker® ein großes Thema – weil Gude Drucker® einfach nachhaltiger drucken oder kopieren als vergleichbare andere Geräte.
Nun steht aber das gesamte Thema Nachhaltigkeit offiziell auf der Kippe. Gesetzesvorhaben liegen national wie europäisch auf Eis, um die kriselnde deutsche und europäische Wirtschaft nicht zusätzlich mit Zwängen zu belasten. Doch können oder sollten Unternehmen Nachhaltigkeit deswegen zurückstellen?
Wir sagen dazu: Nein!
Denn die Erwartungen Ihrer Kunden, von Shareholdern, Investoren oder finanzierenden Banken ändern sich nicht, nur weil die Gesetzgebung diesen Punkt gerade zurückgestellt und zum Beispiel den Zwang zu Nachhaltigkeitsberichten jüngst auf Eis gelegt hat. Die allgemeinen Erwartungen an Sie bleiben bestehen.
Im Sinne Ihres Unternehmens sollten Sie diese Erwartungen weiterhin ernst nehmen und versuchen, sie zu erfüllen. Dabei spielt neben konkreten Schritten die Kommunikation eine entscheidende Rolle.
Nachhaltigkeitskommunikation: Was Sie alles falsch machen können
Nachhaltigkeitskommunikation ist ein Drahtseilakt. Zum Beispiel The Coca Cola Company präsentierte vor ein paar Jahren eine Einwegflasche aus Kunststoff, die zu 25 Prozent aus aufbereitetem Meeresplastik hergestellt wurde. Was der Konzern jedoch verschwieg: Es handelte sich hierbei nicht um eine Serienfertigung, sondern lediglich um 300 Prototypen. Vollkommen zu Recht gab es dazu viel Kritik und Vorwürfe zu einem Green Washing.
Notieren Sie also direkt: Nur echte, langfristige und umfangreiche Verbesserungen zählen!
Volkswagen mit dem „Clean Diesel“ oder H&M mit der „Conscious Collection“ zeigten ähnliche Beispiele, was Sie in der Nachhaltigkeitskommunikation alles falsch machen können. Aber wie geht es richtig?
So geht gute Nachhaltigkeitskommunikation
- Zeigen und belegen Sie Ihre Fortschritte konkret und mit objektiv messbaren Zahlen.
- Entwickeln Sie Roadmaps für große Ziele und dokumentieren Sie jeden Schritt auf dem langen Weg. Nachhaltigkeit lässt sich nicht über Nacht gewinnen. Hier laufen Sie einen Marathon, bei dem jeder einzelne Abschnitt zählt.
- Machen Sie die kleinen Schritte auf diesem Weg nicht größer, als sie sind.
- Werfen Sie nicht nur mit Zahlen um sich. Versuchen Sie, alle Fortschritte zu vereinfachen, zu visualisieren, leicht verständlich zu machen.
- Dabei dürfen Sie durchaus emotional werden – aber bitte, ohne in ein Pathos abzudriften!
- Nutzen Sie externes Feedback und Bestätigungen. Zum Beispiel Zertifizierungen oder allgemein anerkannte Nachhaltigkeitssiegel geben glaubwürdige Substanz.
Und wie so oft sind Prozesse auch immer Lernprozesse. Falsche Entscheidungen und Fehler können passieren, gehören zu jeder Weiterentwicklung. Versuchen Sie nicht, diese unter den Teppich zu kehren. Gehen Sie offen damit um, wenn Sie ein- oder zweimal falsch abgebogen sind. Das kann jedem passieren.
Gehen Sie einfach Ihren Weg und denken Sie immer daran: Nachhaltigkeit ist und bleibt wichtig!
Für uns alle, unsere Welt und ebenso für Ihr Unternehmen.



