Tinte ist nicht gleich Tinte

Tinte ist nicht gleich Tinte. gude-drucker.de

 

Wie Sie längst wissen, nutzen Gude Drucker® Tinte zum Drucken oder Kopieren. Sicher haben Sie hier auch schon gelesen, welche enormen Vorteile diese Drucker oder Multifunktionsgeräte (MFP) damit gewinnen – zum Beispiel über 80 Prozent weniger Stromverbrauch im Vergleich zu ähnlichen Laserdruckern.

Sie haben vielleicht auch mitbekommen, dass moderne Druckertinte und Tintendrucker längst nicht mehr die Schwächen zeigen, die bei dieser Technologie noch vor 20 oder 30 Jahren tatsächlich vorhanden waren. Aber was ist das eigentlich für eine Tinte, mit der Gude Drucker® heute drucken?

 

Pigmente machen den Unterschied

Die ersten Varianten der Druckertinte wurden Ende der 70er-Jahre entwickelt und kamen Anfang der 80er mit frühen Geräten auf den Markt. Anfangs waren nur Schwarz-Weiß-Drucke möglich, aber noch im gleichen Jahrzehnt erschienen die ersten Farbdrucker. Beide Varianten nutzten farbstoffbasierte Tinte; auch als Dye-Tinte bekannt. Das Prinzip ist schnell erklärt: Hier wird eine Trägerflüssigkeit, überwiegend aus Wasser, mit der jeweiligen Farbe eingefärbt. So entsteht bis heute Druckertinte für günstige Einstiegsdrucker. Für professionelle Druckansprüche im Office bis hin zur Dokumentenechtheit oder Fine Art Prints reicht diese Tinte jedoch bei Weitem nicht aus. Sie ist kaum altersbeständig und sehr feuchtigkeitsempfindlich, weil sich die Moleküle der Farbstoffe in den Trägerflüssigkeiten vollständig auflösen. Das macht sie unbeständig. Pigmente bilden dagegen feinste kristalline Feststoffe, die sich nicht auflösen. Die Pigmente in Druckertinten haben Größen zwischen 0,1 bis 0,4 Mikrometer. Sie können sie mit einem winzigen Sandkorn vergleichen, das sich im Meer ebenfalls niemals verflüchtigt. Ihre chemische Struktur macht die Mineralpigmente ähnlich den Sandkörnern zusätzlich langlebiger und beständiger etwa gegenüber Licht.

Konkret:

  • Ein mit gewöhnlicher farbstoffbasierter Tinte gedrucktes Bild oder Dokument hat unter täglichem Lichteinfall eine Lebensdauer von zwei, höchstens vier Jahren, bevor es deutlich sichtbar verblasst oder annähernd komplett ausbleicht.
  • Ein Pigmentdruck hält dagegen jahrzehntelang – laut Wilhelm Research gut 40 Jahre selbst unter starkem Licht- und Lufteinfluss.

 

Gude Drucker® nutzen Pigmenttinte

Ein Druck mit Dye-Tinte aus einem hochwertigen Drucker kann auf den ersten Blick genauso überzeugen wie Pigmentdrucke – bei Farben, Farbverläufen oder Kontrasten zum Beispiel. Auf glänzendem Papier hält diese Qualität sogar etwas länger als auf matten Druckmedien, weil hier eine spezielle Schicht Tinte tiefer eindringen lässt, um sie dann unter der Glanzschicht zu konservieren. Im Office oder bei anderem professionellem Druckbedarf ist dieser Glanz von Drucken jedoch unerwünscht und das Papier unwirtschaftlich für große Druckvolumina. Am Ende erreichen diese Drucke aber auch nur einen kleineren Teil der Beständigkeit von Pigmentdrucken.

Während die Nutzung von Pigmenttinte bei Einstiegsdruckern manchmal eine Option ist, aber nur für Schwarz-Weiß-Drucker, nutzen Gude Drucker® in ihren diversen WorkForce-, WorkForce Pro- oder WorkForce Enterprise-Modellen ausschließlich Pigmenttinte.

Nun liegt natürlich die Frage nahe: Wenn diese Tinte so viel besser ist, dann ist sie wohl auch ziemlich teuer? Nein – ganz im Gegenteil!

Zuerst kommt ihre Herstellung aus in der Natur weit verbreiteten Mineralien zwar etwas teurer als die Herstellung von Dye-Tinte. Aber die Herstellungskosten bleiben am Ende deutlich hinter denen für einen Lasertoner zurück. Der Unterschied fällt sogar so klar aus, dass sich im Vergleich zu Tonern bei ähnlichen Preisen ein Vielfaches an Druckreichweite in einem einzigen umweltfreundlichen Tintenbeutel für Gude Drucker® unterbringen lässt. Toner reichen für ein paar Tausend Seiten, die Beutel für Zehntausende Druckseiten.

Wir zeigen Ihnen diesen und mehr Gude-Drucker-Vorteile gern persönlich und im Detail. Melden Sie sich einfach!

 

 

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Marco Hofmeister