
Jede(r) hat eine eigene Meinung zu „ihrem“ oder „seinem“ Büro oder zur Büroarbeit ganz allgemein. Aus dem Bekannten- oder Freundeskreis kommen ein paar andere Eindrücke hinzu, aber ein wirklicher Blick über den Tellerrand des eigenen Arbeitsplatzes gelingt auch damit kaum. Dafür gibt es laufend Studien oder Umfragen, die diesen Blick versuchen – mal für Deutschland, mal für Offices international.
Jüngst wurden gleich drei dieser Betrachtungen veröffentlicht, und diese zeichnen kein erfreuliches Bild der Büroarbeit.
Kürzere und weniger Pausen
Dem Thema Pausen und Pausenkultur hat sich der globale Caterer Compass Group gewidmet und dazu auch 2000 deutsche Beschäftigte befragt. Positiv: Gesunde Ernährung im Büro ist mehr und mehr gefragt. Doch die weitere Pausenkultur gibt Grund zum Nachdenken. Nur rund 50 Prozent der Befragten nehmen sich überhaupt noch Pausen für eine Hauptmahlzeit. Anfang der 2020er waren es noch knapp 20 Prozent mehr. Kaum mehr als zehn Prozent pausieren aktuell für 45 Minuten oder länger. Die durchschnittliche Pausen- und Erholungsdauer bewegt sich eher Richtung 15 Minuten. Doch auch mit diesen Micro-Breaks fühlt sich eine Mehrheit anschließend besser und produktiver. Allerdings scheint diese Phase nur kurz zu währen. Denn etwa die Hälfte gibt an, übermäßigen Stress am Arbeitsplatz wahrzunehmen.
Motivation sinkt
Damit geht offensichtlich eine größere Motivationskrise in den Büros einher, zeigt anschließend der Arbeitsplatz-Trendreport 2026. Binnen eines Jahres sank der Anteil der Hochmotivierten von 42 auf 36 Prozent. Schon 25 Prozent beschreiben sich bestenfalls als neutral bis unmotiviert. In diesem Bereich steigen die Zahlen und es geht nur noch darum, die Arbeitszeit zu schaffen. Befragt nach den Gründen für fehlende Motivation wird am häufigsten ein frustrierendes Arbeitsumfeld genannt. Es hapert im Bereich der Zusammenarbeit, viele können sich schlecht konzentrieren und machen dafür eine mangelhafte Arbeitsumgebung verantwortlich. Nicht umsonst betonen wir immer wieder die Wichtigkeit einer durchdachten Büroeinrichtung und -planung für mehr Produktivität und Zufriedenheit im Büro. Auch mit Tools und Technologien können Sie überzeugen, legt der Trendreport nahe. Vier von zehn Befragten wünschten sich mehr davon. Diese müssen jedoch auch möglichst gut funktionieren, damit nicht an der nächsten Stelle Frust aufkommt.
Drucker stören oft
Auf diesen Punkt, besonders in KMU, macht der jüngste Workflow Wakeup Report aufmerksam. Über die Hälfte der IT-Verantwortlichen dort ist mehr damit beschäftigt, Probleme zu beheben, als Komponenten oder Systeme produktiver zu machen. Vor allem Drucker beanspruchen hier überdurchschnittliche Supportzeiten, gaben die Befragten an. Beschäftigte vermissen zusätzlich smarte Druck- oder Scan-Workflows, die zu anderen technologisierten Arbeitsprozessen passen. Darunter leiden nicht nur Produktivität oder Mitarbeiterzufriedenheit. Das kostet Unternehmen auch reichlich Geld. Mit effizienteren, moderneren Tools und Techniken könnten weltweit über 50 Milliarden Dollar zusätzlich verdient werden, schätzt der Report.
PS:
Sie sind mit Ihren alten Druckern auch alles andere als zufrieden? Suchen Sie nach Ansätzen, Kosten im Büro zu senken? Dann sollten Sie unbedingt einen Blick auf Gude Drucker® werfen. Die machen in vielen Punkten einen großen Schritt nach vorn aus.



