Kundenzentrierte Nachhaltigkeit

Kundenzentrierte Nachhaltigkeit. gude-drucker.de

 

Für kleine wie größere Unternehmen gibt es mehrere Gründe, nachhaltiger zu werden. Diese umfassen zwei Dimensionen – eine interne wie eine externe. Beide müssen trotz unterschiedlicher Anforderungen und Erwartungen jedoch nicht getrennt voneinander gedacht werden.

 

Unterschiedliche Vorstellungen von Nachhaltigkeit

In Unternehmen bedeuten Nachhaltigkeitsstrategien etwa die Einführung der drei ESG-Säulen Ökologie, Soziales und Unternehmensführung. Kundinnen und Kunden bewerten die Nachhaltigkeit eines Unternehmen jedoch vorwiegend nach ökologischen Kriterien. Soziales Engagement oder Diversität werden zwar erwartet, aber weniger direkt mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht – ESG in der Unternehmensführung praktisch überhaupt nicht. Eine kundenzentrierte Nachhaltigkeit muss also in erster Linie Klima- und Umweltschutz beinhalten und transportieren. Der ökologische Fußabdruck entscheidet. Wer sich zeitgleich sozial verantwortungsbewusst zeigt, gewinnt zusätzlich an Sympathie und Glaubwürdigkeit.

 

Bewusstsein für den Einklang von Ökonomie und Ökologie ist vorhanden

Für eine Nachhaltigkeitsstrategie wie für kundenorientierte Maßnahmen sind Insights in das Denken oder Handeln der eigenen vorhandenen oder potenziellen Kundinnen und Kunden immer hilfreich. Sie müssen aber nicht zwangsläufig aufwendig erforscht werden. Denn wie bei den Mitarbeitenden beinhaltenNachhaltigkeitserwartungen hier keine Maximalforderungen. Insbesondere Kostengesichtspunkte oder prozessuale Zwänge, die eine langsamere, schrittweise Wandlung notwendig machen, werden durchaus akzeptiert. Entscheidend ist: Diese Beschränkungen müssen offen und nachvollziehbar kommuniziert werden, während im Hintergrund eine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie aufzeigt, wie die Hindernisse zukünftig überwunden werden sollen.

 

Verschiedene Ansätze für kundenzentrierte Nachhaltigkeit

Einerseits überzeugen Sie hier mit Ressourcenschonung, andererseits durch die Nutzung ressourcenschonender Produkte für Ihre Tätigkeit – zum Beispiel GUDE DRUCKER®. Bei der Anerkennung auf Kundenseite gibt es dabei jedoch einen wichtigen Altersunterschied. Ältere identifizieren sich eher mit Schonung oder Verzicht. Ebenso findet das Ressourcensparen Anklang bei Kunden mit geringem Einkommen. Jüngere dagegen sind häufiger bereit, für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen mehr zu bezahlen. Investitionen in ressourcenschonende Technologien und Prozesse zahlen sich in dieser Zielgruppe eher aus. Insgesamt darf ein Angebot oder ein Image dadurch jedoch keinen zu elitären Charakter bekommen. Sonst entsteht ein Schwarz-Weiß-Bild in den Kundenaugen. Zukunftsfähig ist aber eher die breite Akzeptanz. Hier spielen außerdem Preissensibilität und Mehrwert hinein.

 

Selbstwirksamkeit statt Verzicht

Ein hoher Mehrwert oder Nutzen und weitere Kriterien wie Langlebigkeit dominieren dabei etwas die Entscheidungen oder Wahrnehmung. Auch sehr ökologisch denkende Menschen wollen nur bedingt verzichten, nur anders konsumieren. Konsum soll nach wie vor persönlichen Nutzen geben und auch einen gewissen Spaßfaktor mitbringen. Das Stichwort dazu lautet Selbstwirksamkeit: möglichst wenige Einschränkungen oder Verzicht, aber zugleich bleibt ein positiver Impact für Klima und Umwelt zurück. Kundinnen und Kunden wollen dabei handlungsfähig bleiben und ohne schlechtes Gewissen die Kontrolle behalten. Dabei suchen sie oft Orientierung. Sie fragen sich zum Beispiel ganz konkret: Wann ist es sinnvoll und nachhaltig, von einem alten Gerät wie einem Drucker auf einen neuen stromsparenden Drucker zu wechseln? Denn die Herstellung jedes neuen Produkts verbraucht zuerst viele Ressourcen. Geht die Gesamtrechnung des Umstiegs damit für die Umwelt auf?

Im Sinne kundenzentrierter Nachhaltigkeit müssen zur Entscheidungsfindung immer komplexere Zusammenhänge transparent gemacht werden. Anhand des Kaufpreises oder wichtiger Produktmerkmale lässt sich leicht eine Unterscheidung treffen. Zukünftig kommt es jedoch darauf an, parallel dazu ebenso die Nachhaltigkeit eines Angebots klar erkennbar und unterscheidbar zu kommunizieren, um nachhaltig erfolgreich zu werden.