Tipps gegen computermüde Augen im Büro

Tipps gegen computermüde Augen im Büro. HAIN® GmbH. Mehr Büro geht nicht.

 

Office Eye Syndrom: Dieser Begriff beschreibt sämtliche Beschwerden rund um überlastete und computermüde Augen im Büro. Dazu zählen trockene Augen, Kopfschmerzen oder auch Müdigkeit. Das können Sie tun, um Probleme zu lindern oder ihnen vorzubeugen.

 

So werden die Augen durch Bildschirme überlastet

Büroarbeit erscheint auf den ersten Blick als körperlich leichte Tätigkeit, beinhaltet tatsächlich jedoch eine Reihe größerer Belastungen für Körper und Geist. Um diese Tag für Tag schadlos zu meistern, kommt es zum Beispiel auf die richtige Sitzhaltung am Schreibtisch oder genügend Bewegung im Büroalltag an. Neben Rücken und Muskulatur benötigen auch die Augen etwas Aufmerksamkeit, damit sie fit bleiben. Tagsüber sind sie stundenlang auf Computerbildschirme fixiert, zwischendurch häufiger auf das Handydisplay und müssen sich auch nach Feierabend meist länger nochmals auf die verschiedensten Bildschirme fokussieren. Dieser fixe Fokus auf die mehr oder weniger kleinen Displayflächen über längere Zeiträume senkt die Lidaktivität des Auges. Der Lidschlag nimmt ab und damit genauso die Erneuerung der Tränenflüssigkeit auf dem Auge. Es kommt zu trockenen Augen mit Brennen oder Jucken. Die Augen fühlen sich müde an und es kann zu veränderter Lichtempfindlichkeit oder verminderter Sehschärfe kommen. Häufig treten Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen auf und die Konzentration sinkt.

 

Die Augen fit und gesund halten

Los geht es mit der Einrichtung des Schreibtisches. Ein Steh-Sitz-Schreibtisch fördert die Gesundheit, aber auch ohne gibt es einfache Faustregel, um die Augen bei längerer Bildschirmarbeit zu schonen. Der Abstand zum Bildschirm auf dem Tisch sollte im Sitzen wie im Stehen immer zwischen 70 bis 90 Zentimetern liegen. Das Display gehört in eine zentrale Position vor Ihnen, damit Kopf und Nacken in einer entspannten geraden Haltung bleiben können. Wenn Sie jetzt nach vorn auf den Bildschirm blicken, sollte ihr Blick den oberen Displayrand treffen. Dann haben Sie auch in der Höhe den optimalen Abstand gefunden. Legen Sie trotzdem immer wieder kleine Pausen für Ihre Augen ein:

  • 20-20-20: Schauen Sie alle 20 Minuten für etwa 20 Sekunden 20 Meter in die Ferne – oder eine andere, möglichst weite Distanz. Gelingt das nicht, sollten Sie Ihren Augen mindestens einmal pro Stunde eine andere Abwechslung verschaffen.
  • Blinzeln: 20 Sekunden abwechselnd mit dem linken wie dem rechten Auge oder mit beiden gleichzeitig blinzeln. Das erneuert und vermehrt die Tränenflüssigkeit und beugt dem Austrocknen des Auges vor.
  • Hände auflegen: Decken Sie Ihre Augen zwischendurch kurz mit den Händen ab. Dunkelheit und Wärme verschaffen ihnen ebenfalls kurze Entspannung.

Nie mehr computermüde Augen im Büro

Als Brillenträgerin oder Brillenträger sollten Sie sich auf jeden Fall eine auf die langen Bildschirmzeiten angepasste Bildschirmbrille gönnen. Zu derartigen Anpassungen gehört etwa eine Entspiegelung, die zusätzliche belastende Lichtreflexe minimiert. Außerdem lassen sich die Brillen leicht auf die typische Sehdistanz im Alltag anpassen. Zuletzt gibt es auch für die Augengesundheit eine einfache Prophylaxe mit einem Allheilmittel: frischer Luft. Für einen kleinen Spaziergang, der gleichzeitig Konzentration und Kreislauf stärkt, bleibt bei der Arbeit meist nur die Mittagspause. Zwischendurch können Sie aber an den allermeisten Arbeitsplätzen immer wieder lüften – besonders, wenn im Hintergrund Heizung oder Klimaanlage laufen. Das erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum und lässt ihre Augen nicht so schnell austrocknen.

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Hofmeister